Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat angesichts der Gaskrise für
mehr Geschwindigkeit bei der Energiewende geworben. Man sei dabei entschlossener denn je "und wir müssen auch schneller sein, denn je", sagt die FDP-Politikerin in Berlin. Es ströme nun wieder Gas durch Nord Stream 1, aber die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas werde noch einmal mit aller Deutlichkeit vor Augen geführt. "Und ebenso deutlich möchte ich sagen, sie ist auch ein historischer Fehler."
Stark-Watzinger betont, man wolle loskommen von fossilen Energieträgern und sich von der Abhängigkeit von Russland befreien. Gleichzeitig gelte das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu sein. "Und das wird nur mit der Zukunftsenergie Wasserstoff auch gelingen."
Man wolle Deutschland zur "Wasserstoffrepublik" machen, sagte die Ministerin und verwies auf "industriegeführte Wasserstoffleitprojekte", die mit 700 Millionen Euro gefördert würden. "Unsere Wasserstofftechnologien haben das Zeug Exportschlager zu werden".