Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen haben zusammen mit Polen und Rumänien die EU dazu aufgerufen, russischen Umdeutungen und Verzerrungen der Geschichte stärker entgegenzutreten. In einem gemeinsamen Schreiben forderten die fünf Länder die EU-Organe zudem auf, eine Führungsrolle bei der Bewahrung des historischen Gedächtnisses zu übernehmen und die Manipulation von Fakten zu verhindern.
"Russland hat die Verbrechen der Sowjets nie verurteilt, und seine derzeitige Führung toleriert und unterstützt sogar begeistert das sowjetische Erbe. Es ist notwendig, die Bemühungen auf EU-Ebene zu verstärken, um die Versuche Russlands zu bekämpfen, die Geschichte umzuschreiben und die Narrative totalitärer Regime im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine zu verwenden", heißt es in dem Brief. Eingesetzt werden dazu sollten "rechtliche, politische und bewusstseinsbildende Instrumente".