Die Bundesnetzagentur hat die Verbraucher zu mehr Anstrengungen beim Energiesparen aufgefordert, damit Deutschland auch in Zeiten knappen Erdgases durch den Winter kommt. Im bisherigen Jahresverlauf liege der Gasverbrauch 14 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, der Deutschen Presse-Agentur. "Ich muss aber in Richtung 20 Prozent kommen, es muss noch eine Schippe draufgepackt werden."
Er wies darauf hin, dass der größte Teil der Einsparungen an der relativ milden Witterung in diesem Jahr gelegen habe - vor allem dadurch liefen die Heizungen nicht so stark wie im Vorjahr. Wäre das Wetter hingegen gleich geblieben wie 2021, wären es nur fünf Prozent gewesen.