Letztes Update:
20220724084747
extern
Ja, bitte Inhalte laden.

Kreml: In Odessa auf "militärische Infrastruktur" gezielt

08:25
24.07.2022
Russland hat bei dem Angriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa nach eigenen Angaben "militärische Infrastruktur" zerstört. Dabei seien "hochpräzise" Kalibr-Marschflugkörper eingesetzt worden, teilte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf dem Online-Dienst Telegram am Sonntag mit. Der für die ukrainischen Getreidelieferungen wichtige Hafen am Schwarzen Meer war am Samstag, einen Tag nach der Unterzeichnung eines Abkommens zur Wiederaufnahme der Getreide-Ausfuhr, beschossen worden.

Russland hatte laut der Türkei zunächst seine Beteiligung an den Luftangriffen bestritten. "Die Russen haben uns gesagt, dass sie mit diesem Angriff nichts zu tun haben und dass sie die Angelegenheit sehr genau untersuchen", hatte der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar versichert.

Sacharowa reagierte nun auf Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Dieser hatte erklärt, die Angriffe hätten die Möglichkeit eines Dialogs oder einer Verständigung mit Moskau zerstört. Zuvor hatte Kiew bereits erklärt, der russische Präsident Wladimir Putin habe den Vereinten Nationen "ins Gesicht gespuckt" und gefährde die Umsetzung des Abkommens zum Export der wegen des Konflikts blockierten Getreidelieferungen.

Laut einem Sprecher der ukrainischen Luftwaffe hatten zwei Geschosse das Gelände des Hafens von Odessa getroffen, zwei andere seien von der ukrainischen Flugabwehr abgefangen worden, bevor sie ihr Ziel erreicht hätten.

afp

08:21
24.07.2022
Die Bundesnetzagentur hat auf die Bedeutung der geplanten LNG-Terminals in Vorpommern für die Versorgung Süddeutschlands hingewiesen. Es würde viel helfen, die zugesagten Mengen nach Lubmin geliefert zu bekommen, sagte Behördenchef Klaus Müller der Deutschen Presse-Agentur. Der Standort sei als Endpunkt der Ostseepipeline Nord Stream 1 bereits gut an das Hinterland angebunden. "Das ist nicht in jedem anderen Standort in Norddeutschland gleichermaßen der Fall. Über einen kleinen Schlenker in Tschechien kommt das Gas in Bayern an."
In Lubmin bei Greifswald soll eines von vier schwimmenden Terminals entstehen, mit dem nach dem Willen der Bundesregierung Flüssigerdgas (LNG) von Tankern aufgenommen, gasförmig gemacht und ins Netz eingespeist werden soll.

Wollen Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook, Twitter oder Instagram sehen können?
https://www.rheinpfalz.de/datenschutzerklaerung/
Ja, bitte Inhalte laden.