Letztes Update:
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09:10
25.07.2022
Die russische Luftfahrtbranche verliert allein durch die im Zuge des Ukraine-Kriegs von Moskau erlassenen Flugverbote in Südrussland im laufenden Jahr 19 Millionen Passagiere. Das sei etwa ein Fünftel der geplanten Gesamtbeförderungszahlen, berichtet die Wirtschaftszeitung Wedomosti unter Berufung auf das Verkehrsministerium.
Die Luftfahrtbranche ist einer der am schwersten vom Krieg getroffenen Sektoren in Russland. Der Luftraum über Europa und Nordamerika ist für Russland gesperrt. Die westlichen Sanktionen verbieten zudem die Lieferung und Wartung von Boeing- und Airbus-Maschinen, die das Rückgrat der russischen Fluggesellschaften bilden. Moskau hat daher eilig die Umregistrierung vieler Maschinen beschlossen und den Flugverkehr in eine Reihe von Staaten aus Angst vor Beschlagnahmung der Jets eingestellt.

09:02
25.07.2022
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann warnt vor einem Auseinanderreißen der Gesellschaft im Fall einer Gasmangel-Lage im Winter. "Wenn wir in eine Gasnotlage reinlaufen, werden die Fliehkräfte groß sein. Größer als bei Corona, und dieses Problem haben wir ja noch zusätzlich an der Backe", so der Grünen-Politiker anlässlich des Krisengipfels Gas in Stuttgart bei der Begrüßung der Teilnehmer.
Deshalb werde es in den nächsten Monaten vor allem darum gehen, "dass wir uns in den wesentlichen Punkten nicht auseinanderdividieren lassen". Kretschmann mahnte: "Dabei ist auch unser Patriotismus gefragt." Für Deutschland, die freiheitlich-demokratische Ordnung und Europa.

08:38
25.07.2022
Katharina Wagner, Intendantin der Wagner-Festspiele in Bayreuth, will russische Künstlerinnen und Künstler nicht unter Generalverdacht stellen. Man dürfe "keine Sippenhaft" betreiben, sagt sie der Süddeutschen Zeitung. "Hier arbeiten auch russische Künstler, die sich von der ersten Minute an klar positioniert haben. Der russische Regisseur Dmitri Tcherniakov, der hier letztes Jahr den "Holländer" zusammen mit der ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv gemacht hat, hat gleich zu Kriegsbeginn ein Foto mit sich und ihr gepostet. Das war ein deutliches Zeichen."
Nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine waren viele russische Kulturschaffende wegen mangelnder Distanz zu Putin in die Kritik geraten.

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