Letztes Update:
20220728020531

08:52
27.07.2022
Im Iran soll das russische Zahlungssystem Mir eingeführt werden. Dies gibt der iranische Vizeaußenminister Mehdi Safari bekannt, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtet. Wegen internationaler Sanktionen sind der Iran und Russland vom internationalen Zahlungsverkehr weitgehend ausgeschlossen. Geschäftsleute müssen für Investitionen im Iran oft hohe Summen an Bargeld mitbringen. 
Nach dem Angriff auf die Ukraine hat der Westen gegen Russland unter anderem Sanktionen im Finanzsektor verhängt. Viele Geldhäuser wurden vom Banken-Kommunikationsnetzwerk Swift ausgeschlossen. Die weltweit größten Kreditkartenbetreiber Visa und Mastercard setzten ihr Russlandgeschäft aus. Auch der Iran ist davon betroffen, nachdem das Land im Streit über sein Atomprogramm von Sanktionen getroffen wurde.

08:25
27.07.2022
Angesichts der vom Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise bereitet sich Mercedes-Benz darauf vor, seinen Erdgasverbrauch in Deutschland um bis zu 50 Prozent zu senken. "Wir wären in der Lage, diese Maßnahmen dieses Jahr umzusetzen", kündigt Konzernchef Ola Källenius bei einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen des ersten Halbjahres an.
Der Autobauer wolle den möglichen Ausfall mit sogenanntem grünen Strom aus erneuerbaren Energiequellen ersetzen. Zudem seien Energieeinsparungen geplant, auch könnte Öl statt Gas eingesetzt werden.

08:17
27.07.2022
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF rechnet auch bei der Ausrufung der Gasnotfallstufe in Deutschland mit einem Weiterbetrieb des Stammwerks in Ludwigshafen. Man gehe davon aus, dass BASF ausreichend Gas erhalten würde, um den Betrieb mit verringerter Last aufrechtzuerhalten, sagt Konzernchef Martin Brudermüller. Ende April hatte er gesagt, dass der Betrieb in Ludwigshafen notfalls heruntergefahren werden muss.
Zuversichtlich sei BASF auch mit Blick auf Schwarzheide, den zweitgrößten Standort in Deutschland. Hier könnte das Unternehmen zum Beispiel 100 Prozent des Strom- und Dampfbedarfs mit Heizöl erzeugen. Für die Produktionsstandorte außerhalb Europas werde es im Falle einer europäischen Gasverknappung kaum Auswirkungen geben.

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