Letztes Update:
20220728020531

10:58
27.07.2022
Die ukrainischen Getreideexporte werden die maritime Logistik aus Sicht des internationalen Reederverbandes Bimco vor eine beispiellose Herausforderung stellen. Weil die drei ukrainischen Häfen Odessa, Tschornomorsk und Juschnyj "in den letzten fünf Jahren noch nie eine so große Menge Getreide umgeschlagen haben", könnten sich die geplanten Exporte als Herausforderung erweisen, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes vom in Bagsværd bei Kopenhagen. 
"Selbst wenn die Hafenlogistik beschleunigt wird, um die Exporte zu beschleunigen, wird die Notwendigkeit, die Schiffe in die Häfen hinein und aus ihnen heraus zu eskortieren, wahrscheinlich zu einer gewissen Überlastung führen", so Bimco-Analyst Niels Rasmussen. Als "ein wesentliches Hindernis für die ukrainischen Getreideexporte" bewertet Bimco-Analyt Rasmussen zudem die hohen Transportrisiken und entsprechend hohe Versicherungsprämien

10:36
27.07.2022
Die deutschen Erdgasspeicher-Betreiber gehen davon aus, dass trotz der erneuten Verringerung der Liefermengen aus Russland weiter eingespeichert werden kann. Bei weiter hohen LNG-Importen sei sehr wahrscheinlich ein Füllstand von über 90 Prozent bis zum 1. November zu erreichen, sagt der Geschäftsführer des Branchenverbandes Initiative Energien Speichern, Sebastian Bleschke, der Deutschen Presse-Agentur.
Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass der Gastransport durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 von heute an fortlaufend bei 20 Prozent der maximalen Kapazität liegt. Fiele dieses Gas auch noch weg, müsse die Lage weitergehend bewertet werden, sagt Bleschke. Er weist darauf hin, dass die Gasflüsse über Nord Stream 1 bereits jetzt so stark reduziert seien, dass sie bei der Einspeicherung weniger stark ins Gewicht fielen. "Trotz reduzierter Gasflüsse auf der Nord Stream 1 wurde in den letzten Tagen in erheblichem Umfang eingespeichert."

10:22
27.07.2022
Der ukrainische Präsident Selenskyj ist stolz auf den Umgang seiner Frau Olena Selenska mit dem russischen Angriffskrieg. "Ich glaube, dass sie eine sehr wichtige Rolle für die Ukraine, für unsere Familien und für unsere Frauen spielt", sagt Selenskyj der Vogue. Seine Frau sei ein Vorbild für Frauen und Kinder, die noch in der Ukraine seien. "Erst einmal hat sie eine starke Persönlichkeit. Und wahrscheinlich ist sie stärker, als sie dachte. Und dieser Krieg – nun ja, jeder Krieg bringt wahrscheinlich Qualitäten zum Vorschein, die man nie von sich erwartet hätte." 
Aus Sicherheitsgründen hat Selenskyj nach Angaben der Vogue seine zwei Kinder seit Kriegsbeginn nicht mehr gesehen. "Er hat es in dieser Hinsicht viel schwerer. Er leidet. Und dann leiden auch meine Kinder, weil sie sich nicht sehen können", sagt Selenska über die Trennung. Selenska selbst habe die Öffentlichkeit ursprünglich nicht gesucht. "Ich mag es, im Hintergrund zu bleiben – das hat zu mir gepasst." Es sei für sie schwierig gewesen, ins Rampenlicht zu treten. Star-Fotografin Annie Leibovitz fotografierte die ukrainische First Lady für die Vogue

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