Angesichts deutlicher Preissteigerungen für Haushalte wegen der neuen staatlichen Gasumlage steigt der Druck auf die Bundesregierung für zusätzliche Entlastungen schon zum Herbst. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) fordert die Bundesregierung auf, ein neues Entlastungspaket für die Bürger zu schnüren. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken kündigte an, ihre Partei werde "einen neuen Anlauf nehmen, eine Übergewinnsteuer für Konzerne einzuführen, die sich an der Krise bereichern".
Die Chefin des Verbraucherzentrale-Bundesverbands, Ramona Pop, sagt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, es sei ein Entlastungspaket für einkommensschwache Haushalte notwendig, bis die Gasumlage komme: SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch sagt, es werde nicht das eine weitere Entlastungspaket geben können. "Sondern es bedarf einer Vielzahl an passgenauen Maßnahmen der verschiedenen Ebenen. Diese sollten bereits beginnen, im Herbst zu wirken."