Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gibt angesichts drohender Energie-Engpässe im Winter ihr klares Nein zur Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke auf. "In so einer Situation darf es überhaupt keine Denkverbote geben», sagt die SPD-Politikerin dem TV-Sender Welt live. Energiesicherheit sei wichtig für die Bevölkerung und für die Wirtschaft - daher habe sie oberste Priorität.
Noch bei einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz Mitte Juni in Berlin hatte Schwesig unter Verweis auf die weiterhin ungeklärte Lagerung des Atommülls eine Nutzung der Atomkraft über Ende 2022 hinaus abgelehnt.