Bundesaußenministerin
Annalena Baerbock hat das Auslaufen des ersten Getreide-Schiffs aus dem Hafen von Odessa seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine begrüßt. Die unter Vermittlung der Vereinten Nationen und der Türkei getroffene Vereinbarung darüber habe gezeigt, "dass sich auch in diesen brutalen Zeiten
kleine Gesten der Humanität ermöglichen lassen", sagt Baerbock in New York.
"Es ist jetzt wichtig, dass dieser erste Getreideexport sicher auch weiter durch das Gewässer fahren kann." Sie fügte hinzu: "Wir haben auch gesehen, dass einen Tag nach Unterzeichnung des Getreide-Abkommens das russische Regime Odessa bombardiert hat. Deswegen
ist in diesen Zeiten nichts gewiss."
Es sei aber wichtig, alles zu versuchen, das Getreide aus der Ukraine herauszubekommen, sagte die Grünen-Politikerin.
"Die Welt braucht dieses Getreide, denn dieser Krieg wird eben auch als Korn-Krieg geführt."