Letztes Update:
20220909020106

14:52
02.08.2022
Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat mit einem Tweet gegen die Grünen im Zusammenhang mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine für Aufregung gesorgt. Die Wiederinbetriebnahme der Kohlekraftwerke zeige: "Klimawandel war für Grüne gestern wichtig", schreibt Wagenknecht in ihrem Tweet am Montag. Heute habe "wahnsinniger Krieg gegen Russland" für die frühere "Ökopartei" Top-Priorität und "sogar einzig vernünftige Konfliktlösung (Diplomatie/Verhandlungen)" werde laut Wagenknecht abgelehnt. 
Spitzenpolitiker der Linken gehen auf Distanz zu Wagenknechts Äußerung. Parteichefin Janine Wissler antwortete auf Wagenknechts Tweet, als Linke kritisierten sie die Energiepolitik der Bundesregierung deutlich. Klar sei aber: "Russland führt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit tausenden Toten und Millionen Geflüchteten". Das "anders darzustellen" sei eine "Verdrehung der Fakten" und nicht Position der Linken. 

14:10
02.08.2022
Russlands Oberster Gerichtshof hat das ukrainische Regiment Asow, das wochenlang die Mitte Mai gefallene Hafenstadt Mariupol verteidigt hatte, zur "Terrororganisation" erklärt. Das Gericht gibt in Moskau einem entsprechenden Antrag der Generalstaatsanwaltschaft statt. Die Einstufung ist wichtig, weil sich Mitglieder des Asow-Regiments in russischer Kriegsgefangenschaft befinden und somit nach russischem Recht verurteilt werden könnten.
Möglich ist aber auch, dass den Asow-Kämpfern und anderen gefangen genommenen Ukrainern von den selbst ernannten Behörden im ostukrainischen Separatistengebiet Donezk der Prozess gemacht wird. Dort haben die von Moskau unterstützten Machthaber die Todesstrafe wiedereingeführt.

13:43
02.08.2022
Das mit ukrainischem Getreide beladene Frachtschiff setzt seinen Weg über die Türkei in den Libanon fort. Die mit rund 26.000 Tonnen Mais aus der Ukraine beladene "Razoni" hatte am Montag als erstes Schiff im Rahmen des von der Ukraine und Russland unterzeichneten Getreide-Abkommens den ukrainischen Hafen Odessa verlassen.
Am Mittwochmorgen soll das Schiff in Istanbul von Vertretern der Ukraine, Russlands, der Türkei und den Vereinten Nationen inspiziert werden, teilt das gemeinsame Koordinationszentrum in der Millionenstadt mit. Zuletzt war mit einer Ankunft des Frachters in Istanbul in der Nacht zu Mittwoch gerechnet worden.

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