Der Logistikkonzern Deutsche Post wird sein nationales Geschäft in Russland nicht fortführen. "Wir haben diese Entscheidung vergangene Woche getroffen", sagt Konzernchef Frank Appel heute. Finanzchefin Melanie Kreis erläutert, dass die Entscheidung zu Wertberichtigungen im laufenden dritten Quartal führen werde. Die Größenordnung entspreche der Wertberichtigung aus dem Auftaktquartal. Damals hatten die gesunkenen Geschäftserwartungen in Russland zu Wertminderungen in Höhe von 30 Millionen Euro geführt.
Es werde nun ein Sozialplan für die von der Entscheidung betroffenen Angestellten entwickelt, heißt es heute. Im Im- und Exportgeschäft bestünden noch vertragliche Verpflichtungen, sagt Appel.