Der Panzer- und Artilleriehersteller
Rheinmetall bleibt vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und globaler Spannungen auf Wachstumskurs, schraubt seine
hohen Erwartungen aber etwas herunter. Im ersten Halbjahr habe der Umsatz um 3,5 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zugelegt, teilt das Unternehmen heute mit.
Vor allem eine
hohe Nachfrage nach Munition machte sich in den Kassen der Waffenschmiede bemerkbar. Die Auftragsbücher sind im Bereich Waffe und Munition prall gefüllt, der Ordereingang verdreifachte sich hier auf 1,5 Milliarden Euro. Rheinmetall gehört zu den großen Rüstungskonzernen, die
von dem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen des Bundes profitieren dürften. Mit dem Geld soll die Bundeswehr modernisiert und besser aufgestellt werden.