Letztes Update:
20220909020106

12:21
09.08.2022
Zu früh geborene Säuglinge können in der Ukraine jetzt mit neuen Sauerstoffgeräten unterstützt werden, die ohne Strom funktionieren. Die Entwicklung der Geräte hat Unitaid finanziert, eine bei der Weltgesundheitsorganisation in Genf angesiedelte internationale Einrichtung, die sich für die Versorgung ärmerer Staaten mit Medikamenten und anderen Gesundheitsprodukten einsetzt. Die Geräte werden zurzeit in Kenia hergestellt. Die Lufthansa habe sie gratis zur Verteilung in der Ukraine nach Europa geflogen, sagte ein Unitaid-Sprecher in Genf.

11:42
09.08.2022
Die ukrainische Forderung nach einem internationalen Reisebann für alle Russen hat in Moskau heftige Kritik ausgelöst. Die Aussagen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj seien "äußerst negativ" aufgenommen worden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. "Die Irrationalität des Gedankengangs übersteigt jedes Maß", kritisiert er.
Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew beschimpfte Selenskyj auf Twitter als "größten ukrainischen Clown" - und verglich ihn sogar mit NS-Diktator Adolf Hitler. Medwedew fällt seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine immer wieder mit abfälligen Bemerkungen über das Nachbarland auf. 

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11:28
09.08.2022
Der Transit von russischem Öl über die Pipeline Druschba nach Ungarn ist nach Angaben aus Moskau eingestellt worden. Der russische Pipeline-Monopolist Transneft machte für den Lieferstopp die Ukraine verantwortlich: "Tatsächlich hat (das ukrainische Unternehmen) Ukrtransnafta das Durchpumpen von Öl nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei über den Südstrang der Pipeline Druschba am 4. August um 6.10 Uhr morgens vollständig gestoppt", gab Transneft laut staatlicher russischer Nachrichtenagentur Ria Nowosti bekannt. 
Nach Angaben von Transneft-Sprecher Igor Djomin hängt die Beendigung des Transits mit Zahlungsproblemen zusammen: Die Ukraine fordere für die Durchleitung russischen Öls Vorkasse, doch von Transneft getätigte Zahlungen seien wegen neuer europäischer Sanktionen zurückgewiesen worden.

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