Letztes Update:
20220909020106

09:37
10.08.2022
Bei den Explosionen auf einem Luftwaffenstützpunkt auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind nach ukrainischen Angaben mindestens zehn Flugzeuge zerstört worden. "Nach der Explosion, die wir gesehen haben, ist klar, dass das Kontingent der Luftwaffe getroffen wurde", sagte der Sprecher des ukrainischen Luftwaffenstabs, Juri Ihnat. Laut Ihnat sind dort Kampfflugzeuge der Typen Suchoi Su-30M und Su-24 sowie Transportflugzeuge vom Typ Iljuschin Il-76 stationiert.
Der Militärstützpunkt Saki auf der Krim, die Russland 2014 annektiert hatte, wurde gestern von Explosionen schwer erschüttert. Offiziellen Angaben aus Moskau zufolge ist ein Verstoß gegen die Brandschutzregeln für den Vorfall verantwortlich. Viele Beobachter gehen hingegen von einem ukrainischen Angriff aus.

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09:34
10.08.2022
Die russischen Behörden haben bei der Journalistin Marina Owsjannikowa wegen angeblicher Diskreditierung der russischen Armee eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Die Sicherheitsbeamten seien in das Haus eingedrungen, ohne die Ankunft von Owsjannikowas Rechtsbeistand abzuwarten, teilte der Anwalt Dmitri Sachwatow der Bürgerrechtsinitiative OWD-Info zufolge mit. Owsjannikowa, die schon mehrere Geldstrafen wegen ihrer Kritik am russischen Angriffskrieg bezahlen musste, droht nun eine lange Haftstrafe.
Owsjannikowa hatte als Mitarbeiterin des russischen Staatsfernsehens im März in einer Live-Sendung ein Protestplakat gegen den Krieg gezeigt. Dafür bekam die bis dahin als linientreu geltende Redakteurin weltweit Anerkennung. Zuletzt hatte Owsjannikowa im Moskauer Stadtzentrum in Sichtweite des Kremls ein Plakat mit der Aufschrift "Putin ist ein Mörder, seine Soldaten Faschisten" hochgehalten. Nach der Gesetzesverschärfung können Handlungen, die die russischen Streitkräfte diskreditieren, mit einer Haftstrafe von bis zu 15 Jahren bestraft werden.

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