Letztes Update:
20220909020106

16:30
10.08.2022
Das russische Militär hat nach eigenen Angaben bei Luftangriffen im Süden der Ukraine auch einen Flugabwehrpanzer Gepard vernichtet. "Nahe der Ortschaft Nowopawliwka im Gebiet Mykolajiw wurde ein von Deutschland an das Kiewer Regime geliefertes Kampffahrzeug für den Flugabwehrkanonenkomplex Gepard zerstört", sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Unabhängig lassen sich diese Angaben nicht überprüfen.
Insgesamt will Deutschland als Teil seiner Waffenhilfe an die Ukraine 30 Gepard-Flugabwehrpanzer liefern. Nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums wurden bisher fünf Geparden verschickt. Die ukrainische Seite hat die Ankunft von drei Panzern bestätigt.

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16:00
10.08.2022
Kommandowechsel beim von Deutschland geführten Nato-Bataillon in Litauen: Oberstleutnant Marco Maulbecker hat die Führung des zum Schutz der Nato-Ostflanke eingesetzten Gefechtsverbands in dem baltischen EU- und Nato-Land übernommen. Zusammen mit einem neuen Kontingent an Bundeswehrsoldaten löste er auf dem Militärstützpunkt Rukla den bisherigen Kommandeur Daniel Andrä ab. Dies teilte das litauische Verteidigungsministerium in Vilnius mit. Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad sowie an Russlands Verbündeten Belarus.
Als Reaktion auf die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland hatte die Nato 2017 jeweils einen Gefechtsverband in die drei baltischen Staaten und nach Polen entsandt. Deutschland führt dabei als sogenannte Rahmennation das Bataillon in Litauen, das vor dem Hintergrund der russischen Aggression gegen die Ukraine schon vor Kriegsbeginn von rund 1200 auf etwa 1600 Truppen aufgestockt worden war. Mit derzeit gut 1000 Einsatzkräften stellt die Bundeswehr das größte Kontingent. "Wir werden abschrecken und, wenn nötig, Litauens Territorium verteidigen", wurde Maulbecker in der Mitteilung zitiert.

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