Bundeskanzler Scholz hat sich trotz der Probleme bei der Energieversorgung
zuversichtlich geäußert,
dass Deutschland eine Gaskrise bewältigen kann. "Wir haben früh entschieden: Wir bereiten uns darauf vor, dass es ganz arg kommen kann", so Scholz bei einem Wahlkreisgespräch vor rund 150 Bürgerinnen und Bürgern in Michendorf bei Potsdam. Mit Blick auf den Fall, dass Deutschland kein Gas mehr bekomme, sagte Scholz: "Deshalb haben wir
sehr, sehr weitreichende Entscheidungen getroffen, die jetzt dazu beitragen, dass es zwar haarig und eng werden kann, aber wir 'ne Chance haben, durch diese schwierige Situation durchzukommen." Er nannte als Beispiele für Maßnahmen der Bundesregierung den
Bau von Pipelines an die norddeutschen Küsten, den
Bau von Flüssiggasterminals und das
Füllen der Gasspeicher.
Zudem hat der SPD-Politiker eine
positive Haltung zur Hilfe der Bundesregierung für die Ukraine wahrgenommen. "Mein Eindruck ist schon, dass es eine breite Unterstützung gibt dafür, dass wir die Ukraine in ihrem Verteidigungskampf unterstützen (...)", so Scholz. Die Menschen wüssten, dass es
Konsequenzen habe, aber dass diese
zu ertragen seien, wenn "wir zusammenstehen und es gemeinsam anpacken, was jetzt zu tun ist".