Letztes Update:
20220909020106

02:04
11.08.2022
Aus einer brennenden Brauerei in der ostukrainischen Separatistenhochburg Donezk tritt nach Angaben örtlicher Behörden giftiges Ammoniak aus. Der Brand sei durch den Beschuss ukrainischer Artillerie ausgelöst worden, teilt die Territorialverteidigung Donezk mit. 
Das Gas verteile sich im Umkreis von zwei Kilometern. Die Bevölkerung wird aufgefordert, in Gebäuden zu bleiben und Fenster geschlossen zu halten. Ammoniak - bekannt für seinen stechenden Geruch - dient beim Bierbrauen als Kühlmittel.

01:09
11.08.2022
In Tschechien hat der Senat - das Oberhaus des Parlaments - die Norderweiterung der Nato praktisch einstimmig gebilligt. Wie die Nachrichtenagentur CTK berichtet, stimmten in Prag alle 66 anwesenden Senatoren für den Beitritt Schwedens. Für den Beitritt Finnlands votierten 64 von 65 anwesenden Abgeordneten. Ein Senator enthielt sich der Stimme, begründete dies anschließend aber mit einem Irrtum.
Nach dem Oberhaus muss noch das Abgeordnetenhaus zustimmen, was Ende August erwartet wird. Dies gilt als Formsache. Letzter Schritt zur Ratifizierung in Tschechien ist dann die Unterschrift von Präsident Milos Zeman.

23:48
10.08.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ruft die Bewohner der von Russland besetzten Gebiete zum Widerstand auf. Sie sollten den ukrainischen Streitkräften über sichere Kanäle Informationen zum Feind oder über Kollaborateure übermitteln, so Selenskyj in seiner allabendlichen Videoansprache.
Der Staatschef äußert auch die Erwartung, dass die russischen Besatzer bald die Flucht ergreifen: "Sie haben bereits das Gefühl, dass die Zeit gekommen ist, aus Cherson und im Allgemeinen aus dem Süden unseres Landes zu fliehen. Es wird eine Zeit geben, in der sie aus dem Gebiet Charkiw, aus dem Donbass und von der Krim fliehen werden."

22:54
10.08.2022
Die EU-Staaten dürfen ab sofort keine Kohle mehr aus Russland importieren. Um Mitternacht endete die Übergangsperiode für das Kohleembargo gegen Russland, das die EU-Staaten als Teil des fünften Sanktionspakets im April beschlossen hatten. Damit sich die Industrie auf das Einfuhrverbot einstellen konnte, hatten sich die Länder damals auf eine Übergangsfrist von 120 Tagen geeinigt.

Wollen Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook, Twitter oder Instagram sehen können?
https://www.rheinpfalz.de/datenschutzerklaerung/
Ja, bitte Inhalte laden.