Letztes Update:
20220909020106

08:01
11.08.2022
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln rechnet mit erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen durch anhaltend hohe Energiekosten. "Das hohe Preisniveau belastet die Haushalte über hohe Energiekosten und über steigende Verbraucherpreise", schreiben die Autoren einer aktuellen Analyse, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. "In Summe steigen die Lebenshaltungskosten substanziell."
Die Autoren spielen verschiedene Szenarien für steigende Energiepreise durch - beginnend von einem hohen Ausgangsniveau. So habe sich allein der Gaspreis zwischen 2020 und 2021 im Jahresschnitt bereits verfünffacht. Es handelt sich dabei aber nicht um Prognosen sondern vielmehr um mögliche Entwicklungen, betont das Institut.

07:03
11.08.2022
Russland kann nach Ansicht britischer Geheimdienstexperten seine Auslandsaufträge in der Rüstungsindustrie nicht mehr in vollem Umfang erfüllen. "Russland ist höchstwahrscheinlich nicht in der Lage, einige seiner Exportaufträge für gepanzerte Fahrzeuge auszuführen", heißt es in dem täglichen Geheimdienst-Update zum Ukrainekrieg des Verteidigungsministeriums in London. Hintergrund seien die außergewöhnliche Nachfrage für gepanzerte Kampffahrzeuge für Russlands eigene Streitkräfte in der Ukraine und der zunehmende Effekt westlicher Sanktionen, so die Mitteilung weiter.

So habe Belarus kürzlich Details über einen im eigenen Land weiterentwickelten Kampfpanzer vorgestellt. Zuvor sei diese Aufgabe dem staatlichen russischen Rüstungskonzern UralVagonZavod zugefallen. Auch das Ansehen der russischen Rüstungsindustrie im Ausland hat nach Ansicht der Briten gelitten.

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