Letztes Update:
20220909020106

09:10
12.08.2022
Angesichts stark steigender Preise wirft eine Mehrheit der  Bürger der Bundesregierung in einer Umfrage vor, zu wenig für eine Entlastung zu tun. Dies beklagten im ZDF-"Politbarometer" vom Freitag 58 Prozent der 1389 Befragten, wie die Forschungsgruppe Wahlen ermittelte. 30 Prozent finden die getroffenen Maßnahmen demnach gerade richtig. 5 Prozent sind der Meinung, es werde dafür sogar zu viel getan. Bei den Anhängern aller Bundestagsparteien überwiegen die Kritiker der Regierung, am stärksten aber bei AfD (80 Prozent) und Linken (71 Prozent), am wenigsten bei Union, Grünen und SPD (je 52 oder 53 Prozent).
Inzwischen sagen nur noch 55 Prozent, dass ihre eigene finanzielle Situation gut ist - Anfang des Jahres waren es noch 65 Prozent. 37 Prozent sagen teils/teils, 8 Prozent klassifizieren sie als schlecht. Noch nie haben so viele - nämlich 40 Prozent - erwartet, dass ihre eigene wirtschaftliche Lage in einem Jahr schlechter sein wird als heute. 49 Prozent gehen von einer unveränderten persönlichen Situation aus. 10 Prozent erwarten eine Besserung.

08:47
12.08.2022
Angesichts des andauernden Beschusses des Atomkraftwerks Saporischschja im Süden der Ukraine hat Moskau angedeutet, einem Abzug seines Militärs dort zuzustimmen. "Das ist eine vernünftige Forderung mit der Entmilitarisierung des AKW Saporischschja, ich denke, wir werden das unterstützen", sagte der Vizechef des Außenausschusses im russischen Parlament, Wladimir Dschabarow, der Agentur Interfax zufolge. Die Kontrolle über das AKW will Moskau aber behalten.
Eine Übergabe des leistungsstärksten Kernkraftwerks in Europa an die Ukraine schloss Dschabarow aus. "Russland muss die Kontrolle über die Anlage behalten", betonte der Duma-Abgeordnete der Kremlpartei "Geeintes Russland". 

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