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11:21
18.08.2022
UPDATE | Im Osten der Ukraine sind bei massiven russischen Raketenangriffen auf die Stadt Charkiw nach offiziellen Angaben in der Nacht zum Donnerstag mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Dabei handele es sich ausschließlich um Zivilisten, teilt der ukrainische Militärgouverneur Oleh Synjehubow im Nachrichtendienst Telegram mit. Weitere 35 Menschen seien verletzt worden. Angriffe gab es demnach auch in der rund 80 Kilometer südwestlich gelegenen Stadt Krasnohrad. Dort wurden nach Angaben der Behörden zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt. Die Informationen ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
In Ortschaften des Nachbargebiets Donezk, die unter Kontrolle der Ukraine stehen, wurden nach Behördenangaben bereits am Mittwoch mindestens drei Zivilisten getötet und weitere sechs verletzt. Die prorussischen Separatisten im Gebiet Donezk melden ebenfalls fast täglich Tote und Verletzte durch Raketenangriffe. Der russische Angriffskrieg auf das Nachbarland dauert inzwischen annähernd ein halbes Jahr. Die Vereinten Nationen haben mehr als 5500 zivile Todesopfer registriert, gehen aber von weitaus höheren Opferzahlen aus.

11:01
18.08.2022
Wegen der Energiepreiskrise suchen Verbraucherinnen und Verbraucher weit häufiger Rat in Beratungsstellen als zuvor. "Viele Menschen sind verzweifelt", sagt die Vorsitzende der Verbraucherzentrale Bundesverband, Ramona Pop, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Sie fragen: Wie soll man tatsächlich über diesen Herbst und Winter kommen?" Viel mehr Anfragen als vor der Krise gebe es in der Energieberatung der Verbraucherzentralen. Beschwerden im Bereich Gas hätten sich im Vergleich zum Vorjahr versiebenfacht, beim Strom verdreifacht, teilt Pop mit.
Die Gasumlage werde ein kleiner Teil der Preissteigerung sein. "Mit der Nebenkostenabrechnung im Frühjahr aber kommt erst die große Abrechnung", sagt Pop. "Das dürfte bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern stark negativ zu Buche schlagen und leider kein einmaliges Ereignis bleiben, denn auch in den Jahren darauf dürften die Energiepreise hoch bleiben."

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