Letztes Update:
20220909020106

14:51
25.08.2022
Das von Russland besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist Angaben aus Kiew zufolge erstmalig in der Geschichte komplett vom ukrainischen Stromnetz getrennt worden. Die Stromversorgung des AKWs werde derzeit aber weiter über eine Leitung zum benachbarten Wärmekraftwerk aus dem ukrainischen Energiesystem sichergestellt, teilt der staatliche Atomkraftwerksbetreiber Enerhoatom mit.
Die russischen Besatzer teilen mit, dass beide zuletzt noch betriebenen Blöcke des in den vergangenen Wochen immer wieder beschossenen Kraftwerks zwischenzeitlich abgeschaltet worden seien. Ein Block sei aber bereits wieder hochgefahren worden, schreibt der Besatzungschef der Region, Jewgeni Balizki, auf Telegram.

14:16
25.08.2022
In von Russland besetzten Teilen der Südukraine ist es im Gebiet um das Atomkraftwerk Saporischschja zwischenzeitlich zu einem massiven Stromausfall gekommen. "Heute ist die Stadt infolge feindlichen Beschusses komplett ohne Strom und Wasser", teilt der in den ukrainisch kontrollierten Landesteil geflohene Bürgermeister von Enerhodar, Dmytro Orlow, im Nachrichtendienst Telegram mit. Gut eine Stunde später informierte Orlow über die schrittweise Wiederherstellung der Stromversorgung in der Kleinstadt, in der das AKW liegt.
Die von Russland eingesetzten Besatzungsbehörden des Gebiets wiederum teilen mit, die Großstadt Melitopol sei nach etwa anderthalb Stunden Unterbrechung wieder mit Strom versorgt worden. Es habe ein Feuer und einen Kurzschluss an Hochspannungsleitungen gegeben, heißt es. Zu den Ursachen wurden keine konkreten Angaben gemacht.

13:45
25.08.2022
Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei EVP, Manfred Weber, verlangt ein Einreiseverbot in die EU für russische Touristen. "Das ist für mich schwer vorstellbar, dass wir gleichzeitig Flüchtlinge aus der Ukraine haben und Russen, die hier das Leben genießen", sagt Weber im ARD-Mittagsmagazin. Er könne es sich kaum ausmalen, dass ukrainische Flüchtlinge in Sylt oder an der Ostsee für russische Urlauber kellnern müssen.
Weber zufolge handelt es sich bei den meisten russischen Einreisenden um Touristen - und da müsse Europa nun Klartext sprechen: "Wir wollen nicht, dass diejenigen, die diesen Krieg mitzuverantworten haben, (...) jetzt bei uns Urlaub machen", sagt der CSU-Politiker. Auch die normale russische Bevölkerung solle die Folgen der Sanktionen spüren. 

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