Letztes Update:
20220909020106

03:42
27.08.2022
In Tschechien haben nun beide Parlamentskammern der Erweiterung der Nato um Finnland und Schweden zugestimmt. Nach dem Senat billigte am Morgen auch das Abgeordnetenhaus in Prag in einer nächtlichen Sitzung mit breiter Mehrheit und nur wenigen Gegenstimmen die Erweiterung des Verteidigungsbündnisses. 
Letzter Schritt zur Ratifizierung ist damit die Unterschrift von Präsident Milos Zeman. Der 77-Jährige unterstützt die Erweiterungspläne nach früheren Angaben seines Sprechers

01:08
27.08.2022
Aufgrund einer Blockade Russlands ist die zehnte UN-Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags ohne gemeinsame Abschlusserklärung zuende gegangen. "Zu meinem tiefen Bedauern war diese Konferenz nicht in der Lage, zu einer Übereinkunft zu gelangen", sagt der Vorsitzende des Treffens, Gustavo Zlauvinen, in New York. 
Bei der vierwöchigen Konferenz hatten einige Staaten und Nichtregierungsorganisationen verbindliche Fristen zum Abbau von Atomwaffen weltweit erreichen wollen. Der russische Vertreter erklärte, dass sein Land mit fünf Abschnitten des Abschluss-Entwurfs nicht einverstanden gewesen sei - Details nannte er nicht - und dass einige andere Länder an der Seite Russlands stünden. 

22:14
26.08.2022
Nach dem Zwischenfall am von Russland besetzten Atomkraftwerk Saporischschja warnt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor weiteren Notlagen. "Ich möchte betonen, dass die Situation sehr riskant und gefährlich bleibt", sagt Selenskyj in einer Videoansprache. "Jede Wiederholung (...) wird das Kraftwerk erneut an den Rand einer Katastrophe bringen."
Einmal mehr fordert er einen baldigen Besuch internationaler Experten sowie den Rückzug der russischen Truppen von dem AKW-Gelände, das diese seit März besetzt halten.

20:47
26.08.2022
Russlands ehemaliger Präsident Dmitri Medwedew rechtfertigt den Angriffskrieg gegen die Ukraine in einem Interview mit dem französischen Fernsehen. "Es wird sogar eine militärische Spezialoperation durchgeführt, damit es nicht zum Dritten Weltkrieg kommt", sagt Medwedew dem Sender LCI in dem viertelstündigen Gespräch. Ungeachtet der vielen zivilen Opfer nannte der jetzige Vizechef des nationalen Sicherheitsrats das Vorgehen in der Ukraine "maximal schonend und gemäßigt".
Immer wieder stellt Russland den Krieg gegen die Ukraine, den es Ende Februar selbst begonnen hat, als angeblich notwendige Maßnahme zum Schutz der eigenen Bevölkerung dar. Medwedew bekräftigt Vorwürfe gegen die Nato und westliche Staaten, "einen sogenannten Stellvertreterkrieg gegen die Russische Föderation" zu führen. Russland habe derzeit nicht vor, Atomwaffen einzusetzen.

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