Angesichts zunehmender
militärischer Aktivitäten Russlands in der Region um den
Nordpol wollen die
USA und Nato dort
stärker aktiv werden. "Die Nato muss ihre Präsenz in der Arktis erhöhen", sagt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in der
Welt am Sonntag. Moskau sei dabei, Stützpunkte aus Sowjetzeiten wieder zu öffnen und dort neue hochmoderne Waffen wie Hyperschallraketen zu stationieren. Auch China interessiere sich zunehmend für die Arktis.
Zur Arktis gehören Gebiete verschiedener Staaten: die USA, Dänemark, Finnland, Island, Kanada, Norwegen, Schweden und Russland. Washington hatte am Freitag angekündigt, erstmals einen
Arktis-Sondergesandten zu ernennen, um "die amerikanischen Interessen und die Zusammenarbeit mit Verbündeten und Partnern in der Arktis" zu fördern. Der US-Senat muss dem Vorhaben noch zustimmen.