Letztes Update:
20220909020106

11:14
29.08.2022
Russland kritisiert den geplanten Ausbau der Nato-Präsenz rund um den Nordpol. "Wir nehmen das negativ wahr", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Mit der Ankündigung setze der Westen die Politik der Konfrontation gegen Russland fort. "Russland wird seine Interessen in angemessener Weise wahren." 
Peskow verweist etwa auf Sicherheitsbedürfnisse und "wirtschaftliche Aktivitäten". Moskau erhebt in der Arktis Anspruch auf 1,2 Millionen Quadratkilometer - insbesondere auf die dort lagernden Rohstoffe wie Öl und Gas. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte der Welt am Sonntag gesagt: "Die Nato muss ihre Präsenz in der Arktis erhöhen." 

11:07
29.08.2022
Im südukrainischen Gebiet Cherson sollen ukrainische Truppen die russischen Frontlinien durchbrochen haben. "Die Streitkräfte der Ukraine haben Offensivhandlungen in vielen Abschnitten im Süden der Ukraine begonnen", zitiert das Internetportal Hromadske die Pressesprecherin der Südgruppe der ukrainischen Armee, Natalija Humenjuk.
Demnach sollen Einheiten der Donezker Separatisten und unterstützender russischer Marineinfanterie zum Rückzug gezwungen worden sein. Genauere Ortsangaben wurden nicht gemacht. 

10:48
29.08.2022
Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass bereits im Oktober Erdgas über Frankreich nach Deutschland fließen wird. Man sei "in neuen intensiven Gesprächen mit Frankreich", sagt Behördenpräsident Klaus Müller. Frankreich verfüge über signifikante LNG-Terminal-Kapazitäten, "so wie Belgien und Holland auch an der Stelle". Zum genauen Umfang könne er noch nichts sagen. "Da laufen momentan noch die Gespräche." 
Müller spricht im Zusammenhang mit den geplanten Lieferungen aus Frankreich von "technischen Herausforderungen". Es gebe ein sogenanntes Odorierungsproblem. "Frankreich versetzt sein Gas auf einer anderen Ebene mit Geruchsstoffen aus Sicherheitsgründen." Das tue Deutschland erst auf der lokalen Ebene. 

10:39
29.08.2022
UPDATE | Bundeswirtschaftsminister Habeck betont erneut, dass die Gasumlage kommen werde. "Ja, die Gasumlage wird kommen, weil wir als Gesellschaft den Preis tragen müssen, dass wir uns zu lange in die russische billige Gasabhängigkeit begeben haben", so Habeck. Sie sei aber keine Extrasteuer, sondern nehme vielmehr jene Preiserhöhung vorweg, die sowieso gekommen wäre. 

Nach heftiger Kritik hat Habeck eine Änderung der geplanten Gasumlage zugesagt. Das Bundeswirtschaftsministerium macht jedoch vorerst keine Angaben zum Zeitplan der angekündigten Änderungen. "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung", sagt eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. "Nähere Details zum Zeitplan kann ich aktuell noch nicht nennen." Mit der Korrektur soll verhindert werden, dass von dieser Abgabe der Privathaushalte und Industrie auch Unternehmen profitieren, die dies wirtschaftlich nicht benötigen. 

Wollen Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook, Twitter oder Instagram sehen können?
https://www.rheinpfalz.de/datenschutzerklaerung/
Ja, bitte Inhalte laden.