Russland kritisiert den geplanten Ausbau der Nato-Präsenz rund um den Nordpol. "Wir nehmen das negativ wahr", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Mit der Ankündigung setze der Westen die Politik der Konfrontation gegen Russland fort. "Russland wird seine Interessen in angemessener Weise wahren."
Peskow verweist etwa auf Sicherheitsbedürfnisse und "wirtschaftliche Aktivitäten". Moskau erhebt in der Arktis Anspruch auf 1,2 Millionen Quadratkilometer - insbesondere auf die dort lagernden Rohstoffe wie Öl und Gas. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte der Welt am Sonntag gesagt: "Die Nato muss ihre Präsenz in der Arktis erhöhen."