Letztes Update:
20220909020106

08:10
30.08.2022
Die russischen Besatzer um die südukrainische Stadt Cherson leiden nach Angaben von Militärexperten trotz erheblicher Verstärkungen unter Personal- und Nachschubproblemen. Das geht aus dem täglichen Geheimdienst-Update des britischen Verteidigungsministeriums zum Ukraine-Krieg hervor.
Ob die Russen der kürzlich gestarteten ukrainischen Gegenoffensive in der Region standhalten könnten, hänge entscheidend davon ab, ob sich eine Neuorganisation der Invasionstruppen bewähre, heißt es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums in London weiter. "Seit Anfang August hat Russland erhebliche Anstrengungen unternommen, um seine Kräfte am Westufer des Flusses Dnipro (Dnjepr) um Cherson herum zu verstärken", heißt es in der Mitteilung auf Twitter.

06:29
30.08.2022
Das Gelände des Atomkraftwerks Saporischschja ist nach Angaben der russischen Besatzungsverwaltung erneut unter Beschuss geraten. Es habe zwei Explosionen in der Nähe eines Lagergebäudes für abgebrannte Brennelemente gegeben, teilt die russische Militärverwaltung der Stadt Enerhodar im Süden der Ukraine mit. Über Schäden ist zunächst nichts bekannt. Diese Angaben lassen sich vorerst nicht unabhängig überprüfen.
Die Verwaltung macht die Ukraine für den Angriff verantwortlich. Demnach soll es ihr Ziel sein, die Mission der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA zu stören. Die Experten sollen das russisch besetzte Kernkraftwerk Saporischschja im Südosten des Landes inspizieren. Der Beschuss gehe weiter, heißt es in der bei Telegram verbreiteten Mitteilung.

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