Die Ampel-Regierung hat im laufenden Jahr bislang Rüstungsexporte im Wert von knapp 5,1 Milliarden Euro genehmigt. Das geht aus ergänzenden Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums zum Rüstungsexportbericht für das vergangene Jahr hervor, den das Kabinett verabschiedet. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum erlaubte die schwarz-rote Koalition den Angaben zufolge Exporte im Wert von etwa 2,9 Milliarden Euro.
Rund drei Viertel (76 Prozent) des Wertes der von der Regierung aus SPD, Grünen und FDP im laufenden Jahr genehmigten Exporte ging laut Ministerium an EU- und Nato-Staaten sowie an Länder, die der Nato gleichgestellt sind, also Australien, Japan, Neuseeland und die Schweiz. Die verbleibenden 24 Prozent, die an Drittstaaten gingen, sind trotz Waffenlieferungen an die Ukraine bislang geringer als in den beiden Vorjahren. 2021 lag der Anteil demnach bei 63,6 Prozent, 2020 bei 50,1 Prozent.