Greenpeace dämpft die
Erwartungen an die
IAEA-Inspektion des Atomkraftwerks Saporischschja in der Südukraine. Die
Zeit für eine gründliche Untersuchung sei
viel zu kurz, sagte der Greenpeace-Experte Heinz Smital. Zudem habe Russland etwa über den Energieriesen Rosatom großen Einfluss auf die IAEA. "Dies könnte dazu führen, dass die Delegation weniger Kritik übt,
als es angemessen wäre. Ihre Ergebnisse werden daher kritisch zu hinterfragen sein", sagte der Atomphysiker. Mit sechs Blöcken und einer Nettoleistung von 9500 Megawatt ist Saporischschja das größte AKW Europas. Vor dem Krieg hatte es mehr als 10.000 Mitarbeiter.