Letztes Update:
20220909020106

16:14
31.08.2022
Greenpeace dämpft die Erwartungen an die IAEA-Inspektion des Atomkraftwerks Saporischschja in der Südukraine. Die Zeit für eine gründliche Untersuchung sei viel zu kurz, sagte der Greenpeace-Experte Heinz Smital. Zudem habe Russland etwa über den Energieriesen Rosatom großen Einfluss auf die IAEA. "Dies könnte dazu führen, dass die Delegation weniger Kritik übt, als es angemessen wäre. Ihre Ergebnisse werden daher kritisch zu hinterfragen sein", sagte der Atomphysiker. Mit sechs Blöcken und einer Nettoleistung von 9500 Megawatt ist Saporischschja das größte AKW Europas. Vor dem Krieg hatte es mehr als 10.000 Mitarbeiter.

Wir werden an der Seite der Ukraine stehen, und das bedeutet, dass die Sanktionen auch im Winter aufrechterhalten werden, selbst wenn es für Politiker sehr schwierig wird. 15:49
31.08.2022
Außenministerin Annalena Baerbock betont, dass auch mögliche Proteste wegen hoher Energiepreise im Herbst und Winter nicht nicht zur Aufhebung von Sanktionen gegen Russland führen werden und ergänzt: "Ich gebe den Menschen in der Ukraine das Versprechen: Wir stehen zu euch, solange ihr uns braucht."

15:07
31.08.2022
Deutschland wirbt für ein achtes EU-Sanktionspaket gegen Russland. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock sagte am Rande des EU-Treffens in Prag, die Bundesregierung habe Vorschläge gemacht. Details nannte die Grünen-Politikerin nicht. Die Bundesregierung dürfte aber insbesondere auf die Einführung einer internationalen Preisobergrenze für russisches Öl dringen. So könnte Russland dazu gezwungen werden, Öl künftig für einen deutlich niedrigeren Preis an große Abnehmer wie Indien zu verkaufen. Die Hoffnung ist, dass dies zu einer Entspannung an den Märkten führt. Zudem soll Russland nicht mehr von Preisanstiegen für Öl profitieren und damit seine Kriegskasse füllen.

14:46
31.08.2022
Auto- und Motorradfahrer können an italienischen Zapfsäulen bis Anfang Oktober weiter verbilligt tanken. Die Regierung in Rom verlängerte eine Maßnahme, mit der der Preis von Benzin, Diesel und Autogas um 30 Cent pro Liter gesenkt wird. Das gaben Finanzminister Daniele Franco und der Minister für den ökologischen Wandel Roberto Cingolani bekannt. Ein Dekret zum staatlichen Verzicht auf bestimmte Steuern und Abgaben auf den Sprit, das schon seit Frühjahr in Kraft ist und bis 20. September laufen sollte, wurde vorzeitig bis 5. Oktober verlängert.
Wegen der gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreise als Folge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine arbeitet die italienische Regierung an weiteren Hilfsmaßnahmen für Bürger und Unternehmen. Einige Politiker hatten zuletzt dafür plädiert, den laufenden Wahlkampf kurz zu unterbrechen, um gemeinsam an Möglichkeiten zur Unterstützung in der Krise zu arbeiten.

Wollen Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook, Twitter oder Instagram sehen können?
https://www.rheinpfalz.de/datenschutzerklaerung/
Ja, bitte Inhalte laden.