Letztes Update:
20220909020106

11:37
01.09.2022
Das Internationale Rote Kreuz fordert Russland und die Ukraine zu einem Ende der Kämpfe in der Nähe des Atomkraftwerks Saporischschja auf. "Es darf keine Kämpfe in, um, in Richtung und aus derartigen Einrichtungen wie dem AKW heraus geben", sagt der Leiter der Organisation, Robert Mardini, in Kiew. Bei einem "massiven Zwischenfall" in Europas größtem Kraftwerk im Süden der Ukraine gäbe es "nur noch wenig, was irgendjemand tun kann".
Seit einigen Wochen gibt es wegen Gefechten in der Nähe Sorge vor einer Atomkatastrophe. Mit sechs Atomreaktoren und einer Nettoleistung von 5700 Megawatt ist Saporischschja das größte AKW in Europa.

11:14
01.09.2022
Weniger als jede und jeder Dritte in Deutschland hält den Staat einer neuen Umfrage zufolge derzeit für fähig, seine Aufgaben zu erfüllen. Den Staat überfordert sehen deutliche Anteile derzeit in den Bereichen Energie und Klimaschutz. Nur 9 Prozent, die den Staat für überfordert halten, halten ihn hingegen im Umgang mit dem Krieg in der Ukraine oder mit Russland für überfordert. Das Institut Forsa erhebt jährlich für den dbb Daten zum Vertrauen in Staat und öffentlichen Dienst.

10:51
01.09.2022
Die Lage am europäischen Erdgasmarkt scheint sich weiter zu entspannen. Am Vormittag fiel der Preis des Terminkontrakts TTF für niederländisches Erdgas um knapp sieben Prozent auf 223 Euro je Megawattstunde. Der Kontrakt wird als richtungsweisend für die Gaspreise in Europa angesehen. Ende vergangener Woche hatte sein Preis noch mehr als 100 Euro höher gelegen. Europäisches Erdgas kostet aktuell aber immer noch etwa dreimal so viel wie vor dem Ukraine-Krieg.
Ausschlaggebend für die jüngste Entspannung dürfte auch die überraschend schnelle Befüllung der Erdgasspeicher in Europa sein. In den vergangenen Monaten ist der Erdgaspreis stark gestiegen. Hintergrund sind deutlich verringerte Liefermengen aus Russland.

09:18
01.09.2022
Die Expertengruppe der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) für das südukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der russischen Besatzungstruppen bereits auf dem von ihnen kontrolliertem Gebiet. "Nach den zuletzt übermittelten Informationen haben sie den Kontrollpunkt Wassyliwka passiert und wir erwarten sie innerhalb der nächsten Stunde in der Stadt Enerhodar", wird der Chef der Besatzungsverwaltung von Enerhodar, Alexander Wolga, von der russischen Nachrichtenagentur Interfax zitiert.
Zuvor gab es Berichte über Artilleriebeschuss der Stadt Enerhodar. IAEA-Chef Rafael Grossi hatte über die Risiken berichtet und in der nahen Großstadt Saporischschja vor der Abfahrt versichert: "Wir werden nicht stoppen. Wir fahren jetzt los."

Wollen Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook, Twitter oder Instagram sehen können?
https://www.rheinpfalz.de/datenschutzerklaerung/
Ja, bitte Inhalte laden.