Das Bemühen des Weltkirchenrats, bei einem Kongress in Karlsruhe
Vertreter aus Russland und der Ukraine zusammenzuführen, ist zunächst erfolglos geblieben. "Wir haben keine Kontakte mit ihnen", sagt Erzbischof Jewstratij (Sorja) von Tschernihiw und Nischyn von der Orthodoxen Kirche der Ukraine. Es gebe auch keine Anzeichen,
dass die russische Seite einen Dialog wolle.
Seine Delegation sei bereit zu einem Gespräch, sofern sie nicht nur Kreml-Propaganda zu hören bekomme. "Denn es sind Lügen und
nur die Rechtfertigung von Kriegsverbrechen." Die Zeit in der Ukraine werde nicht mehr nur in Wochen, Tagen oder Stunden gezählt, sagt der Erzbischof. "
Jede Stunde, jede Minute kostet Menschenleben."