EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ihre vorgeschlagenen
Maßnahmen für niedrigere Energiepreise konkretisiert. So sei eine Sonderabgabe für Öl- und Gaskonzerne geplant, die hohe Gewinne verbuchten, berichtet das
"Handelsblatt" unter Berufung auf die Politikerin. Die Kommission wolle für eine gewisse Zeit die
unerwarteten Gewinne, "von denen die Energieunternehmen nicht einmal geträumt hatten", an belastete Haushalte und Unternehmen umleiten, wird die Kommissionschefin zitiert. Für eine ähnliche Maßnahme hatte sich auch die Ampel-Koalition in Berlin ausgesprochen.