Die CSU fordert Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) auf, die detaillierten Ergebnisse des Strom-Stresstests zu veröffentlichen. "Die Bevölkerung hat ein Recht auf Transparenz", sagt CSU-Generalsekretär Martin Huber der Deutschen Presse-Agentur in München. Die Veröffentlichung einer Powerpoint-Präsentation als Ergebnis werde der Bedeutung der Studie und den Auswirkungen der daraus folgenden Entscheidungen nicht gerecht. Huber meldete deutlich Zweifel an der Studie an.
Habeck hatte am Montag auf der Grundlage einer Untersuchung zur Stabilität der Stromversorgung (Stresstest) vorgeschlagen, die zwei süddeutschen Kraftwerke für den Fall von Engpässen noch bis Mitte April einsatzbereit zu halten: Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim in Baden-Württemberg. Das dritte noch verbliebene Atomkraftwerk Emsland in Niedersachsen soll demnach nicht Teil der Notreserve sein.