CDU-Verteidigungspolitiker Henning Otte fordert verstärkte Forschungsausgaben für Hyperschallwaffen und Weltraumtechnologien. "Hyperschallraketen können nicht nur Ziele in der Ukraine erreichen, sondern aufgrund ihrer Reichweite auch solche in Deutschland", sagt Otte nach einem Besuch des Kompetenzzentrums in Trauen bei Faßberg (Niedersachsen). Nur mit Satelliten werde es möglich sein, Hyperschallbedrohungen rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zur Luftverteidigung einzuleiten.
Hyperschallwaffen, die mehrfache Schallgeschwindigkeit erreichen, sind in den Beständen Russlands. Sie sind schwer abzuwehren, auch wegen der kurzen, verbleibenden Reaktionszeit im Zielgebiet.