Letztes Update:
20220918020012

16:05
17.09.2022
UPDATE | Die Bundesregierung hat der Ukraine den Kauf von Haubitzen aus deutscher Produktion genehmigt. Ein Regierungssprecher sagte auf Anfrage: "Wir können bestätigen, dass eine Genehmigung zur Ausfuhr von 18 Haubitzen vom Typ RCH-155 erteilt wurde." Die Welt am Sonntag hatte zuvor unter Berufung auf ihr vorliegende Dokumente darüber berichtet. Demnach geht es um einen geplanten Auftrag Kiews beim Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) im Wert von 216 Millionen Euro. Die Haubitzen könnten allerdings frühestens in zweieinhalb Jahren ausgeliefert werden.
Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk sagte der Zeitung: "Damit wird ein großer Beitrag geleistet, um die Schlagkraft der ukrainischen Armee massiv zu stärken", sagte Melnyk.

15:25
17.09.2022
Nach den Leichenfunden in der von Kiew zurückeroberten ostukrainischen Stadt Isjum fordert der tschechische Außenminister Jan Lipavsky die rasche Einsetzung eines internationalen Sondertribunals. "Im 21. Jahrhundert sind solche Attacken gegen die Zivilbevölkerung undenkbar und abscheulich", schrieb der Politiker bei Twitter. Er machte Russland dafür verantwortlich, in der Region "Massengräber" mit den Leichen von Hunderten erschossenen und gefolterten Menschen hinterlassen zu haben. 
"Wir dürfen darüber nicht hinwegsehen. Wir fordern die Bestrafung aller Kriegsverbrecher", schrieb Lipavsky weiter. Tschechien hat noch bis zum Jahresende die rotierende EU-Ratspräsidentschaft inne. Auch die Ukraine fordert, Moskau wegen schwerer Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.

14:02
17.09.2022
Bei der Verteidigung gegen den das russische Militär setzt die Ukraine vor allem auf die Lieferung moderner westlicher Waffen. Das führe zu einer bedeutenden Stärkung der ukrainischen Armee, betont Selenskyj in einer am Freitagabend in Kiew verbreiteten Videobotschaft. In der Debatte über eine mögliche Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine verwies Kanzler Olaf Scholz jedoch auf bereits erfolgte Sendungen schwerer Waffen und bekräftigte, dass es keine deutschen Alleingänge geben werde.

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