Letztes Update:
20220919114356

11:43
19.09.2022
Trotz des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wollen Tausende strengreligiöser Juden zum jüdischen Neujahrsfest den ukrainischen Pilgerort Uman besuchen. Eine Reisewarnung für die Region gelte weiterhin, bekräftigt ein Sprecher des israelischen Außenministeriums. Nach israelischen Medienberichten halten sich bereits 2000 Israelis in Uman auf. Es werde in dieser Woche mit bis zu 10.000 israelischen Pilgern an dem Ort gerechnet, hieß es. Das Neujahrsfest Rosch Haschana beginnt am Sonntagabend. Jedes Jahr pilgern Zehntausende strengreligiöser Juden zum jüdischen Neujahrsfest in die Ukraine, um das Grab des Rabbi Nachman in Uman zu besuchen.
Der ukrainische Botschafter in Israel, Jewhen Kornijtschuk, hatte ebenfalls vor Pilgerreisen nach Uman gewarnt. Man könne die Sicherheit der Besucher nicht garantieren, sagte er nach Angaben einer Sprecherin. Die russische Armee greife weiterhin in der Ukraine an, auch in dicht besiedelten Gebieten, hieß es in einer Warnung der ukrainischen Botschaft. Es bestehe echte Lebensgefahr.

11:24
19.09.2022
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil rechnet in der Debatte um einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket mit einer Beteiligung der Länder in gleicher Höhe wie vom Bund. Er erwarte, "dass die Länder sagen, sie werden kofinanzieren, was der Bund reintut, aber wir können nicht überkompensieren", sagt der SPD-Politiker in Hannover. Welchen Preis die Kunden dann zu zahlen hätten, könne er nicht sagen. "Das wird Gegenstand jetzt sein von nicht einfachen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern. Die werden von den Verkehrsministern geführt. Ich vermag nicht abzuschätzen, wo wir dann am Ende rauskommen." Er hoffe auf ein schnelles Ergebnis, damit die Verkehrswirtschaft planen könne.

11:18
19.09.2022
Bund und Länder ringen angesichts der hohen Energiekosten um mehr Geld für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und ein Folgeangebot für die beliebten 9-Euro-Tickets. Brandenburgs Ressortchef Guido Beermann (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur vor einer Sonder-Verkehrsministerkonferenz: "Am dringendsten geht es jetzt darum, mit den explodierenden Energiekosten umzugehen und den ÖPNV finanziell wetterfest zu machen." Der Bund will die Länder für eine gemeinsame Finanzierung eines dauerhaften Tickets ins Boot holen, das nach dem Vorbild der 9-Euro-Tickets bundesweit günstigere Fahrten ermöglichen soll.

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