Letztes Update:
20221010091826

09:18
10.10.2022
Nach russischem Raketenbeschuss ist ein Teil der westukrainischen Großstadt Lwiw (Lemberg) nach Angaben von Bürgermeister Andrij Sadowyj ohne Energie. "Wegen des fehlenden Stroms wurde der Betrieb des städtischen Heizkraftwerks vorübergehend eingestellt", teilt Sadowyj bei Telegram mit. Es gebe daher kein heißes Wasser. 
"An mehreren Pumpstationen wurden Ersatzstromgeneratoren in Betrieb genommen, um die Wasserversorgung der Stadt wiederherzustellen", erklärt der Bürgermeister. Sadowyj rief die Bewohner auf, in Schutzräumen zu bleiben. Es würden Explosionen an wichtiger Infrastruktur registriert. "Die zuständigen Dienste sind ausgerückt."

09:14
10.10.2022
Ein Mitglied der britischen Regierung hat russische Raketenangriffe auf ukrainische Städte als Kriegsverbrechen kritisiert. "Zivilisten anzugreifen, ist eine abscheuliche Tat", twittert Kabinettsmitglied Tom Tugendhat. Der Sicherheits-Staatssekretär betonte, russische Kriegsverbrechen seien ein Beleg des Scheiterns und der Schande. 
Der britische Außenminister James Cleverly nannte die Angriffe "inakzeptabel". "Dies ist eine Demonstration der Schwäche von (Kremlchef Wladimir) Putin, nicht der Stärke", twittert Cleverly. Er habe seinem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba in einem Telefonat die andauernde britische Unterstützung versichert. Die britische Botschafterin in Kiew, Melinda Simmons, sagte, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien in Sicherheit.

09:02
10.10.2022
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger verurteilt die Raketenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Diese seien "ein neuer Tiefpunkt im russischen Terrorismus gegen die ukrainische Zivilbevölkerung", schreibt die FDP-Politikerin bei Twitter. "Auf diese Bilder kann es nur eine Antwort geben: die entschlossene weitere Unterstützung der Ukraine, gerade durch Waffenlieferungen", fügt sie hinzu.

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