Letztes Update:
20221020020013

11:08
19.10.2022
Nach vor allem in Russland heftig kritisierten Äußerungen ist der ukrainische Botschafter in der Ex-Sowjetrepublik Kasachstan entlassen worden. Ein expliziter Grund für den Rauswurf von Petro Wrublewskyj wurde in dem Dekret des ukrainischen Präsidialamts nicht genannt. Angesprochen auf Russlands Krieg gegen sein Land hatte Wrublewskyj im August einen gefallenen ukrainischen Kämpfer mit den Worten zitiert: "Wir versuchen, so viele von ihnen (den Russen) zu töten wie möglich. Je mehr Russen wir jetzt töten, desto weniger von ihnen müssen unsere Kinder töten."
Moskau reagierte empört und forderte die Ausweisung Wrublewskyjs. Kasachstan wies das zurück - bat aber die Ukraine, den Diplomaten zu ersetzen, der mehr als zwei Jahre in Astana im Dienst war. 

10:29
19.10.2022
UPDATE | Im von Moskau annektierten Gebiet Cherson haben ukrainische Streitkräfte Angaben der russischen Besatzer zufolge mit Gegenangriffen begonnen. Die Ukrainer seien in Richtung der Orte Nowa Kamjanka und Beryslaw in die Offensive gegangen, schreibt der Vizechef der Chersoner Besatzungsverwaltung, Kirill Stremoussow, auf Telegram. Bislang seien aber alle Angriffe abgewehrt worden. 
Von ukrainischer Seite gab es zunächst keine Angaben. Kiew erklärte am Vormittag nur, im Gebiet Cherson einen russischen Kampfhubschrauber vom Typ Ka-52 abgeschossen zu haben.
Am Morgen hatte Stremoussow mitgeteilt, die ukrainische Armee habe Zehntausende Soldaten an der Front zusammengezogen. Zivilisten wurden zur Flucht aufgerufen

09:55
19.10.2022
In der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw sind den örtlichen Behörden zufolge mehr als 150.000 Einwohner nach monatelangen russischen Angriffen ohne Dach über dem Kopf. "Viele von ihnen haben die Stadt verlassen, sind in die Westukraine oder in andere Gebiete oder ins Ausland gereist", sagte Bürgermeister Ihor Terechow der Agentur Unian zufolge. Zahlreiche seien aber auch geblieben. "Da Charkiw vor dem Krieg als Studentenhauptstadt der Ukraine galt, stellen wir Menschen, die nirgendwo leben können, die Wohnheime zur Verfügung und versorgen sie mit allem Nötigen."

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