Letztes Update:
20221022142352

14:21
22.10.2022
Die Ukraine warnt angesichts massiver russischer Raketenangriffe auf die Energie-Infrastruktur des Landes vor einer humanitären Katastrophe. "Der Aggressor hört nicht auf, unser Land zu terrorisieren", teilt Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Nach Angaben der Präsidialverwaltung waren im Land rund 1,5 Millionen Kunden des Energieversorgers Ukrenerho ohne Strom. Selenskyjs Berater Mychajlo Podoljak sagt, Russland versuche, Ukrainer zu einer neuen massenhaften Flucht nach Europa zu drängen.
Befürchtet wird, dass die Menschen wegen Kälte und Dunkelheit infolge der fehlenden Energie noch schwerer als ohnehin schon in Not geraten und die Flucht ergreifen. Nach Darstellung von Selenskyj hat Russland am Samstag erneut 36 Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die meisten seien von der Luftverteidigung abgeschossen worden. Trotzdem schlugen russische Raketen in teils wichtige Energieanlagen ein.

12:35
22.10.2022
Die First Ladies Deutschlands und der Ukraine, Elke Büdenbender und Olena Selenska, unterstützen ein Buchprojekt für aus der Ukraine geflüchtete Kinder. Für ukrainische Kinder, ob auf der Flucht oder in ihrer Heimat, gebe es keine normale Kindheit mehr, sagt Selenska auf der Frankfurter Buchmesse. "Alte Rituale, wie das Vorlesen vor dem Zubettgehen, geben Kindern Heimat zurück und für eine halbe Stunde ein Gefühl der Geborgenheit."

Selenska und Büdenbender sind Schirmherrinnen für das Projekt "Better Time Stories". Dabei können geflüchtete ukrainische Kinder ein Willkommenspaket mit fünf zweisprachigen Bilderbüchern zu Themen wie Trost, Liebe und Optimismus erhalten. 

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12:04
22.10.2022
Nach den neuen russischen Raketenangriffen beklagt der ukrainische Energieversorger im Land schwere Schäden an den Hauptnetzen im Westen des Landes. Die Folgen seien vergleichbar mit den russischen Angriffen zwischen dem 10. und 12. Oktober - oder sogar schlimmer, teilt Ukrenerho in Kiew mit.

Der ukrainische Netzbetreiber teilt auch mit, dass Experten die Schäden so schnell wie möglich beseitigen wollten. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte in dieser Woche mitgeteilt, dass durch die russischen Angriffe mit Raketen und Drohnen rund 40 Prozent der Energie-Infrastruktur des Landes zerstört seien.

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