Das russische Militär nennt
angebliche Details zum Angriff von Schwimmdrohnen auf die Basis der
Schwarzmeerflotte in Sewastopol auf der Halbinsel Krim. Den Angriff vom gestern Morgen hatte Moskau als Anlass genommen, um die Vereinbarung über freies Geleit für Schiffstransporte mit ukrainischem Getreide auszusetzen.
Die
ferngesteuerten Kampfboote seien nachts in der Nähe der ukrainischen Hafenstadt Odessa gestartet worden, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Boote hätten zunächst den
für die Getreidetransporte festgelegten Seekorridor genutzt, um dann Kurs auf Sewastopol zu nehmen. Beweise dafür wurden der schriftlichen Mitteilung nicht beigefügt.
Russische Experten hätten aus der Elektronik der Schwimmdrohnen den Fahrweg herausgelesen. Es lasse sich vermuten, dass wenigstens eine Drohne auf See von einem der Getreideschiffe aus gestartet worden sei. Auch dies wurde
nicht belegt - es wurde auch kein Schiffsname genannt. Die
Navigationstechnik der kajakförmigen Boote stamme aus Kanada, hieß es.