Letztes Update:
20221118020037

16:21
17.11.2022
Eine Beteiligung ukrainischer Spezialisten an den Ermittlungen zum Raketeneinschlag auf polnischem Staatsgebiet ist nach Aussage von Polens Präsident Andrzej Duda an die Vorschriften der internationalen Rechtshilfe gebunden. "Wenn Gäste aus der Ukraine die laufenden Ermittlungen anschauen möchten, dann wird es möglich sein, ihnen das zu zeigen, so wie es mir heute gezeigt wurde", sagte Duda nach einem Besuch an der Einschlagsstelle in dem Dorf Przewodow. "Aber wenn es um die aktive Teilnahme an den Ermittlungen geht, um den Zugang zu Dokumenten, zu Informationen, dann bedarf es schon spezifischer vertraglicher Grundlagen im Sinne des internationalen Rechts und internationaler Abkommen."
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor gesagt, ukrainische Fachleute dürften an der Untersuchung des Raketeneinschlags in Polen teilnehmen.

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15:56
17.11.2022
Wolodymyr Selenskyj macht einen Austausch aller Kriegsgefangenen mit Russland zur Bedingung für die Wiederinbetriebnahme einer wichtigen Chemie-Pipeline.  Die mehr als 2400 Kilometer lange Ammoniak-Leitung liegt seit Kriegsbeginn am 24. Februar still. "Wir wollen nicht mit Russland handeln, ihnen helfen - sie sind unser Feind", sagt Selenskyj nach Medienberichten in Kiew. "Wir könnten uns nur einigen, wenn sie vorher alle unsere Gefangenen gegen alle ihre Gefangenen austauschen."

15:25
17.11.2022
Trotz vieler Gegenbeweise: Russland bleibt bei der Darstellung, nur Infrastrukturobjekte mit einem "direkten oder indirekten Bezug" zum militärischen Potenzial der Ukraine mit Raketen anzugreifen. Die Folgen des Beschusses, den Ausfall von Strom und Heizung, habe sich die Ukraine selbst zuzuschreiben, weil sie nicht verhandeln wolle, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. Die "militärische Spezialoperation" werde daher fortgesetzt, "und ihre Ziele müssen erreicht werden", so Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge.

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