Letztes Update:
20221118152335

15:22
18.11.2022
Die G7-Staaten wollen entschlossen gegen russische Desinformationskampagnen vorgehen. "Wir werden die Zusammenarbeit beim Aufspüren von Desinformationsnetzwerken vorantreiben", kündigte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) in Eltville nach einem Treffen der G7-Innenminister an. Frankreich reagiere beispielsweise auf das Verbreiten von Unwahrheiten mit Faktenchecks, die der Staat nicht allein, sondern mit der Zivilgesellschaft vornehme. "Russland versucht, mit Lügen Unsicherheiten zu verbreiten, das Vertrauen in staatliche Institutionen zu untergraben und unsere Gesellschaften zu spalten", sagte Faeser.

14:48
18.11.2022
Anlässlich des anstehenden internationalen Tags der Kinderrechte am 20. November macht die Uno-Flüchtlingshilfe auf die Notlage von Kindern auf der Flucht aufmerksam. "Kinder sind die Hauptleidtragenden der Gewalt, sie werden traumatisiert und ihrer Zukunft beraubt", teilte der Geschäftsführer der Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer, mit. Man müsse sie vor Missbrauch und Ausbeutung schützen und ihnen eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben in Sicherheit geben, hieß es weiter.
Aufgrund des Ukraine-Kriegs habe die Zahl der weltweiten Flüchtlinge die Marke von 100 Millionen überschritten. Kinder seien überproportional von Flucht und Vertreibung betroffen: 30 Prozent der Weltbevölkerung seien Kinder, sie stellten aber 42 Prozent aller Flüchtlinge und Vertriebenen, hieß es weiter. Nach UN-Schätzungen kamen zwischen 2018 und 2021 mehr als 1,5 Millionen Kinder als Flüchtlinge zur Welt - das sind etwa 380.000 Kinder pro Jahr.

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14:15
18.11.2022
Einen Tag nach Verlängerung der Vereinbarung über ukrainische Getreideexporte haben die Präsidenten Russlands und der Türkei miteinander telefoniert. Dabei sprachen sich Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan nach Kreml-Angaben dafür aus, das Abkommen vollständig und im Paket umzusetzen. Moskau versteht darunter, dass nicht nur die Ukraine Getreide ausführen kann, sondern dass auch russische Exporte von Getreide und Dünger erleichtert werden. Den Angaben nach sprachen die Staatschefs auch über bilaterale wirtschaftliche Projekte, darunter das Vorhaben, die Türkei zu einem Verteilerknoten für russische Gasexporte zu machen. 
Der türkische Präsident dankte nach Angaben des Präsidialamts Putin für seine konstruktive Haltung im Blick auf die 120-tägige Verlängerung des Getreideabkommens. Erdogan habe darauf verwiesen, dass die Verlängerung des russisch-ukrainischen Krieges die Risiken erhöhe und daher die diplomatischen Gespräche wieder aufgenommen werden sollten.

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