Letztes Update:
20221124020035

17:00
23.11.2022
Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine haben Russlands Behörden im eigenen Land einen deutlichen Anstieg von Angriffen mit Sprengsätzen und Schusswaffen registriert. Zwischen Januar und Oktober stieg die Zahl von Verbrechen, bei denen solche Waffen oder Attrappen eingesetzt wurden, um fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie russische Medien unter Berufung auf eine vom Innenministerium veröffentlichte Statistik berichten.

Der größte Anstieg der genannten Verbrechen wurde dementsprechend aus den Grenzregionen Kursk und Belgorod gemeldet. Seit Monaten berichten die Gouverneure dort immer wieder von Beschuss, für den sie die Ukraine verantwortlich machen. Kiew äußert sich zu diesen Vorwürfen in der Regel nicht.

16:11
23.11.2022
Eine kremlnahe Hackergruppe hat sich nach Angaben von EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola zu einem Cyberangriff auf die Internetseite des Europaparlaments bekannt. "Unsere IT-Experten setzen sich dagegen zur Wehr und schützen unsere Systeme", schrieb sie auf Twitter. Zudem betonte sie, dass das Parlament kurz vorher Russland als staatlichen Unterstützter von Terrorismus bezeichnet habe. 

15:23
23.11.2022
UPDATE Nach neuen russischen Raketenangriffen auf die Ukraine hat auch deren Nachbarland, die Republik Moldau, von großflächigen Blackouts berichtet. "Nach Russlands Bombardierung des ukrainischen Energiesystems in der vergangenen Stunde haben wir landesweit massive Stromausfälle", schrieb der moldauische Vizepremier Andrei Spinu im Nachrichtendienst Telegram. Der Versorger Moldelectrica arbeite daran, das Problem zu lösen.
Der ukrainische Kraftwerkbetreiber Enerhoatom teilte mit, insgesamt drei Atomkraftwerke hätten nach den Angriffen vom Stromnetz abgetrennt werden müssen. Ob es einen Zusammenhang zwischen diesen Vorfällen und den Stromausfällen in Moldau gab, war zunächst unklar.
Die moldauische Präsidentin Maia Sandu hingegen machte Moskau klar verantwortlich: "Russland hat Moldau im Dunkeln gelassen", schrieb sie auf Facebook. "Egal wie schwer es jetzt sein mag, unser einziger Weg (...) muss in Richtung der freien Welt bleiben", fügte die Politikerin, die ihr Land in Richtung EU führen will, hinzu. 

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