Letztes Update:
20221127174523

17:44
27.11.2022
Norwegens Verteidigungsminister Bjørn Arild Gram hat die Wichtigkeit der Präsenz von Verbündeten in den Gewässern vor der Küste seines Landes hervorgehoben. Diese sei wichtig für den Schutz der kritischen Infrastruktur – und werde es noch lange bleiben. "Wir schätzen dieses Engagement unserer engen Verbündeten sehr", sagte Gram der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Wir müssen uns nur klar machen, dass dieser Schutz für einen langen Zeitraum nötig sein wird."
"Unsere Infrastruktur ist jetzt für ganz Europa wichtig", sagte Gram. Nach dem Ende der russischen Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 ist Norwegen wichtigster Gaslieferant Deutschlands und Westeuropas. In den Gewässern im Nordmeer rund um das Nato-Mitgliedsland gibt es etwa 9000 Kilometer Pipelines der Öl- und Gasinfrastruktur, außerdem sind dort

14:25
27.11.2022
In der Europäischen Kulturhauptstadt 2022 rückt der Krieg in der Ukraine ganz nahe: Mit der Initiative "CulturEUkraine" unterstützt Litauens zweitgrößte Stadt Kaunas Kulturschaffende und Kriegsflüchtlinge aus dem von Russland angegriffenen Land. Im alten Hauptpostamt wurde ein kreatives Zentrum eingerichtet, das Räumlichkeiten für ukrainische Künstler und andere Initiativen bereitstellt. Angeboten werden Co-Working-Bereiche, Unterrichtsräume, Kunsttherapie für Kinder, psychologische Hilfe und Sprachkurse. Außerdem gibt es einen Ausstellungsbereich in dem historischen Gebäude, das als ein Wahrzeichen von Kaunas gilt.
Die Organisatoren der Kulturhauptstadt reagierten damit auf den Krieg in der Ukraine und wollten ihre solidarische Unterstützung für das Land zeigen.

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13:35
27.11.2022
Als Reaktion auf die Verurteilung Russlands als staatlichen Unterstützer von Terrorismus hat der Kreml dem Europaparlament eine "ungezügelte Russophobie und Hass auf Russland" vorgeworfen. Es gebe im EU-Parlament ein "riesiges Defizit an Professionalität", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow laut Agentur Itar-Tass im russischen Staatsfernsehen. Die Parlamentarier seien von Emotionen geleitet. Ohnehin sei die Resolution rechtlich nicht bindend und Moskau nehme sich die Verurteilung "nicht zu Herzen".
Eine große Mehrheit der Abgeordneten des Europaparlaments hatte am Mittwoch einer Resolution zugestimmt, die Russland als einen "terroristische Mittel einsetzenden Staat" bezeichnet. Bisher kennt das europäische Recht keine Kategorie oder Liste für Staaten, die Terrorismus unterstützen. Das EU-Parlament hatte auch gefordert, die diplomatischen Beziehungen zu Russland weiter einzuschränken. Zudem werden in der Resolution weitere Strafmaßnahmen wie ein Embargo gegen russische Diamanten gefordert.

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