Letztes Update:
20221223020114

18:17
22.12.2022
Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnet den Krieg in der Ukraine als Notwendigkeit, um die Interessen der dort lebenden russischen Bevölkerung zu schützen. Schließlich sei gegen diese Menschen, die sich als Teil der russischen Welt sähen, schon 2014 ein Krieg entfesselt worden. Damals hatten sich von Moskau unterstützte Separatisten in den abtrünnigen Gebieten Donezk und Luhansk von Kiew losgesagt und einen bewaffneten Konflikt vom Zaun gebrochen. "Ich betone, alles, was geschieht, und alles, was mit der militärischen Spezialoperation verbunden ist, ist eine absolut erzwungene, notwendige Maßnahme", sagte Putin der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge.

17:52
22.12.2022
Kremlchef Wladimir Putin kritisiert die Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen der USA an die Ukraine. "Das bedeutet nur eine Verlängerung des Konflikts", sagte der 70-Jährige in Jekaterinburg der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Zugleich bezeichnete er die Waffen als alt und gab sich optimistisch, dass Russland die Flugabwehr überwinden könne. "Es findet sich immer ein Gegengift", so Putin.
Die Patriot-Flugabwehr funktioniere nicht so gut wie die russische S-300, meinte der Kremlchef. "Aber nichtsdestotrotz meinen diejenigen, die uns bekämpfen, dass dies eine Verteidigungswaffe sei. Also gut, wir nehmen das zur Kenntnis", sagte er. Russland werde die Patriots "knacken". Putins Angaben nach ist die ukrainische Rüstungswirtschaft am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angekommen, die russische hingegen könne ihre Waffenproduktion noch steigern.

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17:20
22.12.2022
In Litauen sorgt die vereinbarte Stärkung der Präsenz deutschen Truppen zum Schutz der Nato-Ostflanke in dem Baltenstaat weiter für innenpolitische Diskussionen. Staatspräsident Gitanas Nauseda wies einen Aufruf von Außenminister Gabrielius Landsbergis zurück, das von Nauseda und Bundeskanzler Olaf Scholz im Juni unterzeichnete Kommuniqué über die Entsendung einer Brigade der Bundeswehr nach Litauen zu präzisieren. Dieser Vorschlag sei "unverantwortlich", teilte die Präsidialkanzlei in Vilnius nach Berichten litauischen Medien mit.
Landsbergis hatte zuvor gesagt, dass es unterschiedliche Auffassungen in Vilnius und Berlin über die Entsendung gebe. Daher sollten die Personen, die die Vereinbarung unterzeichnet haben, diese überarbeiten und bekräftigen, dass Litauen definitiv ein Abkommen über eine in Litauen stationierte Brigade unterzeichnet habe. "Wir alle in Litauen verstehen es so und wir wollen diese Tatsache nur formalisieren", sagte der Chefdiplomat des baltischen EU- und Nato-Landes. 

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