Der russische Oligarch Roman Abramowitsch soll einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor Beginn des Angriffskriegs seines Heimatlands auf die Ukraine Vermögen in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar an seine Kinder übertragen haben. Das geht aus gehackten Dokumenten hervor, die dem britischen "Guardian" vorliegen. Demnach wurden zehn geheime Offshore-Trusts Anfang Februar vergangenen Jahres umorganisiert.
"Die umfassende Neuordnung von Abramowitschs finanziellen Angelegenheiten begannen nur Tage nachdem Regierungen damit drohten, gegen russische Oligarchen im Falle einer Invasion Sanktionen zu verhängen", hieß es in dem Bericht. Daher stelle sich die Frage, ob sie vorgenommen wurden, "um den immensen Reichtum des Oligarchen vor der Bedrohung durch das Einfrieren von Vermögen zu schützen".