In der Debatte um die Lieferung von Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 an die Ukraine spricht sich die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), für ein Abwägen aus. "Leopard-2-Panzer würden der Ukraine sicher entscheidend helfen. Aber man muss abwägen, ob die Bundeswehr sie wirklich entbehren kann", sagt Högl der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Unterstützung für die Ukraine sei absolut notwendig und es sei "richtig, dabei alles einzubringen, was wir können".
Die SPD-Politikerin warnt: "Für die Bundeswehr bedeutet das aber einen Kraftakt, weil sie selbst nicht genug Material hat, um für ihre Einsätze gewappnet zu sein, weder bei der Bündnisverteidigung noch im internationalen Krisenmanagement." Sie plädiere deswegen dafür, vor allem Marder-Panzer in den Blick zu nehmen.