Letztes Update:
20230113161118

16:10
13.01.2023
In der Debatte um die Lieferung von Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 an die Ukraine spricht sich die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), für ein Abwägen aus. "Leopard-2-Panzer würden der Ukraine sicher entscheidend helfen. Aber man muss abwägen, ob die Bundeswehr sie wirklich entbehren kann", sagt Högl der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Unterstützung für die Ukraine sei absolut notwendig und es sei "richtig, dabei alles einzubringen, was wir können".

Die SPD-Politikerin warnt: "Für die Bundeswehr bedeutet das aber einen Kraftakt, weil sie selbst nicht genug Material hat, um für ihre Einsätze gewappnet zu sein, weder bei der Bündnisverteidigung noch im internationalen Krisenmanagement." Sie plädiere deswegen dafür, vor allem Marder-Panzer in den Blick zu nehmen.

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15:47
13.01.2023
Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, spricht sich für eine Lieferung von Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 an die Ukraine aus. "Wir haben diplomatisch alles versucht", sagt er dem Nachrichtenmagazin Focus. "Jetzt müssen wir Russland zur Einsicht bringen, und die einzige Sprache, die das russische Regime versteht, ist die der Härte."
Nach Ansicht von Heusgen soll Deutschland im Rahmen der sogenannten Ramstein-Gruppe die Initiative einer Kampfpanzer-Lieferung ergreifen. Denn Verhandlungen gebe es erst dann, wenn Russland einsehe, dass es seine Ziele nicht erreiche. "So weit ist es leider noch nicht, weil Putin noch nicht verstanden hat, dass er auf der Verliererstraße ist", betont Heusgen mit Hinweis auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin weiter.

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