Letztes Update:
20230126020020

23:16
24.01.2023
Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine will die EU-Kommission der kleinen Nachbarrepublik Moldau mit einer weiteren Millionenstütze unter die Arme greifen. Mit diesem Vorschlag stehe man dem Land mit bis zu 145 Millionen Euro zur Seite, während es mit den Folgen des russischen Angriffskriegs sowie einer Energiekrise zu kämpfen habe und zudem viele Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehme, teilte die EU-Kommission mit. Die Auszahlung des Geldes soll unter anderem daran gebunden sein, dass Moldau bestimmte Bedingungen etwa im Kampf gegen Korruption erfüllt.
Nach Angaben der EU-Kommission sollen 45 Millionen Euro als Zuschüsse und 100 Millionen Euro als Kredite zu günstigen Bedingungen ausgezahlt werden. Die EU-Staaten und das Europaparlament müssten dem Vorschlag noch zustimmen. 

Es geht nicht um fünf oder zehn oder fünfzehn Panzer. Der Bedarf ist größer. 22:19
24.01.2023
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagiert zurückhaltend auf Berichte über die Zusage von Kampfpanzen aus deutscher Produktion.
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21:53
24.01.2023
In einer ersten offiziellen Reaktion auf den Durchbruch bei den Gesprächen über die Lieferung schwerer Panzer aus dem Westen hat sich die Regierung der Ukraine hoch erfreut gezeigt. Der Kanzleichef von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Andrij Jermak, schreibt auf Telegram: "Wir werden alles haben, alles für die Rückeroberung unserer Gebiete und für die Gegenoffensive. Panzerfahrer werden sich freuen, ebenso wie Artilleristen und später auch Piloten." Bald werde "alles wieder Ukraine" sein.
Mit dem Hinweis auf Piloten nimmt der Kanzleichef eine neue Diskussion vorweg, die Außenminister Dmytro Kuleba wenige Minuten zuvor begonnen hatte. "Jetzt F-16? Ja!, ich übernehme das", schreibt er auf Facebook über ein Gespräch mit einem nicht genannten europäischen Kollegen. Damit legt er den nächsten Schritt der ukrainischen Führung offen, die sich nun auch um die baldige Lieferung von Kampfflugzeugen bemühen will.

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