Letztes Update:
20230131073134
Die fast elf Monate seit Kriegsausbruch haben gezeigt, dass Deutschland sehr wohl zur Veränderung fähig ist, zur Konfrontation mit der Vergangenheit und zum Bruch mit alten Befindlichkeiten. Das ist auch in der Energiepolitik sichtbar: Einen Tag auf den anderen musste man das, was sich bis dahin jahrzehntelang auf billige russische Rohstoffe stützte, auf neue Grundlagen stellen. Deutschland ändert sich - dies allerdings nicht so schnell, dass das Land bei der Versorgung der Ukraine mit schweren Waffen und im Kampf gegen Russland eine führende Rolle spielen könnte. Und das wird sich auch später nicht ändern. 07:30
31.01.2023
Die links-liberale ungarische Tageszeitung Nepszava zur Entscheidung Deutschlands, die Ukraine mit Panzern zu unterstützen, in einem Kommentar.

05:44
31.01.2023
Das wird heute wichtig: Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt heute seine neue Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft vor. Trotz der Folgen des Kriegs in der Ukraine und einer weiter hohen Inflation rechne sie in diesem Jahr nicht mit einem Abrutschen der Weltwirtschaft in die Rezession, sagte die IWF-Direktorin Kristalina Georgieva bereits vorab.

05:20
31.01.2023
Den IOC-Kurs für eine mögliche Zulassung russischer Sportler zu den Olympischen Spielen in Paris hält Sportphilosoph Gunter Gebauer "für viel zu weich und nachgiebig". Das Vorgehen des Internationalen Olympischen Komitees sei "wieder mal ein Kotau vor Russland", sagt Gebauer der dpa. Ein solches Verhalten des Dachverbands habe bereits Methode. Es sei, "als ob sie Angst davor hätten, dass die Russen sie verlassen könnten oder sich feindselig verhalten könnten", so Gebauer.
Das IOC um Präsident Thomas Bach hatte zuletzt angekündigt, Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus trotz des Krieges in der Ukraine Wege für eine Rückkehr auf die internationale Sportbühne öffnen zu wollen. Das könnte auch eine Teilnahme an den Sommerspielen 2024 bedeuten, wenn auch nur unter neutraler Flagge.  

04:03
31.01.2023
Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva schlägt eine Vermittlungsinitiative Brasiliens und Chinas für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs vor. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz in der brasilianischen Hauptstadt Brasília sagt Lula:

Es ist notwendig, eine Gruppe von Ländern zu bilden, die stark genug ist und respektiert wird, und sich mit den beiden an einem Verhandlungstisch zusammenzusetzen. 04:03
31.01.2023
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