In einer gemeinsamen Erklärung äußern Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und der japanische Ministerpräsident Fumio Kishidadem nach einem Treffen Besorgnis über Russlands wachsende militärische Zusammenarbeit mit China. "Wir lehnen alle einseitigen Versuche ab, den Status quo durch Gewalt oder Zwang im Ostchinesischen Meer zu ändern", heißt es.
Kein Nato-Partner sei "näher oder fähiger als Japan", sagt Stoltenberg auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kishida. Die Welt befinde sich an einem historischen Wendepunkt "im schwersten und komplexesten Sicherheitsumfeld seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs". Russlands Aggression gegen die Ukraine habe das Fundament der auf Regeln basierenden internationalen Ordnung erschüttert. Es habe das Sicherheitsumfeld im Euro-Atlantik-Raum und darüber hinaus "ernsthaft verändert", heißt es weiter.