Die Debatte über die Lieferung britischer Kampfjets an Kiew verstrickt den Westen nach Ansicht des Kremls tiefer in den Ukraine-Krieg. "Wir fassen das als wachsende Beteiligung Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs am Konflikt zwischen Russland und der Ukraine auf. Allmählich verschwindet die Grenze zwischen einer indirekten und einer direkten Beteiligung", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.
Einmal mehr betont Peskow, dass die westlichen Waffenlieferungen nichts am Ausgang des Kriegs in der Ukraine ändern würden. Die Waffen führten nur zu einer weiteren Eskalation des Kriegs. Zur Eskalation trug nach Ansicht des Kremls auch die Rede von US-Präsident Biden im Kongress bei. Biden hatte der Ukraine langfristige Unterstützung versprochen. Bidens Ansprache habe gezeigt, dass die USA ihre feindliche Haltung gegenüber Russland aufrechterhielten. Die Unterstützung Washingtons für Kiew erkenne Moskaus "legitime" Sicherheitsinteressen nicht an, klagt Peskow.